Für das Dorf
Um ein Kind grosszuziehen, sagt man, braucht es ein ganzes Dorf. Für Jugendliche gilt das erst recht. Hier steht, wie du Teil dieses Dorfes wirst: mit deiner Arbeit, deiner Erfahrung, deiner Zeit – und, wenn du magst, mit Geld.
Ein Dorf, das seine Jugend gemeinsam grosszieht
Um die Jugendlichen herum entsteht mehr als ein Bildungsprogramm: ein generationenübergreifender Lebensraum, in dem Erwachsene und Pensionierte als Mentor:innen und Kompliz:innen eine sinnstiftende Rolle finden. Niemand ist nur Empfänger:in oder nur Geber:in – alle sind beides. Das ist der Kern eines Dorfes und der Kern der Colearning Basecamps.
Genau das ist gelebte zivile Resilienz: eine Gemeinschaft, die reparieren, versorgen, problemlösen und entscheiden kann, wenn grosse Systeme wanken. Geübt wird nicht erst im Notfall, sondern im Alltag. Das Fundament dahinter steckt im Colearning-Framework →
Darum gilt Community First: Ein Platz entsteht dort, wo ein Dorf zusammenkommt – Menschen, die mitleben lassen, hinschauen und eine junge Person umgeben. Nicht das Geld macht den Platz, sondern die Community drumherum.
3 Plätze vergeben, 6 frei (oder mehr). Community First: ein Platz entsteht, wenn ein Dorf zusammenkommt. Tipp auf einen freien Platz – viele Menschen springen herein und die junge Person wird lebendig.
- 3 vergeben
- 0 mit Dorf
- weitere in Bern, später anderswo
Gesucht: Mentor:innen, die selbst schon etwas gewagt haben
Das Wertvollste am Modell ist unbezahlt. Alle Jugendlichen haben ein:e Mentor:in mit einem wöchentlichen 1:1 – und weil das Basecamp eine unternehmerische Ausbildungszeit ist, suchen wir Menschen mit gelebter unternehmerischer Erfahrung: ein Angebot aus dem Nichts gewagt, die erste Kundin gewonnen, auch einmal gescheitert und wieder aufgestanden. Nicht der Titel zählt, sondern das Bauchgefühl, das man nur durch eigene Erfahrung bekommt.
Der Einstieg ist bewusst klein: zuerst eine Experten-Stunde oder eine Begegnung in einem Projekt, und erst wenn es für beide stimmt, ein Mentoring. Die Jugendlichen engagieren die Erwachsenen, nicht umgekehrt. Was du davon hast, ist real: eine sinnstiftende Rolle, junge Menschen, von denen du selbst Neues lernst, und die Einbettung in eine lebendige Gemeinschaft.
Und es gilt eine klare Regel: Der Stamm nimmt nicht mehr Jugendliche auf, als er Mentor:innen hat. Deine Zusage öffnet also buchstäblich den nächsten Platz.
Gesucht: Kompliz:innen, die einfach weiterarbeiten
Kompliz:in wirst du fast nebenbei: Du gehst am Host-Ort deiner eigenen Arbeit nach und lässt Jugendliche mitlaufen – ein Blick über die Schulter, ein Gespräch in der Kaffeepause, ein spontanes Mithelfen. Die Lernforschung nennt das LOPI, Lernen durch Beobachten und Mitmachen. Du nennst es vielleicht: ein ganz normaler Dienstag.
Oder du wirst Kund:in eines Lernunternehmens: eine echte Rechnung, ein unbestechliches Feedback – funktioniert die Website, schmeckt der Kaffee? Das sagt mehr als jede Note. Und wenn ein junger Mensch sich in ein zu grosses Vorhaben hineingeritten hat und mit echten Fragen zu dir kommt: Mach einfach mit. Von genau diesen Momenten lebt das Basecamp.
Und ja: Es braucht auch Geld
Ein Platz hat einen ehrlichen Preis – offen aufgeschlüsselt, gleich in jedem Jahr. Jede Familie wählt ihren Betrag selbst; was fehlt, trägt das Dorf.
- Coworking-Arbeitsplatz
- Arbeitsplatz mit Tisch, Internet, Strom, Material, etc.
- Stamm-Topf
- Gemeinsame Erlebnisse oder Investitionen – die Jugendlichen entscheiden selbst darüber
- YOLU & Ökosystem
- Backoffice und die ganze Anfangsbegleitung: Onboarding, digitale Plattform mit Portfolio, Begleitung im Alltag, Kontakte zu Mentor:innen
- Solidaritätsbeitrag
- 🤷− CHF 200CHF 0+ CHF 200
Aktuelle Preise für das Pilotprojekt in Bern 2026 – sie können sich noch ändern und werden für weitere Standorte angepasst.
Der Solidaritätsfonds
Wählt eine Familie den tieferen Betrag, trägt der Solidaritätsfonds die CHF 200 Differenz. Und wo auch dieser Betrag zu viel ist, hilft er darüber hinaus – im Härtefall trägt er einen Beitrag ganz.
Der Solidaritätsfonds, gezeichnet als Topf – nur Dekoration, keine Füllstandsanzeige. Wie du ihn wirklich speist, steht gleich daneben.
Nun in echt: Magst du den Fonds speisen? Schreib uns →Gespiesen wird der Fonds von verschiedenen Seiten:
- Familien, die mehr tragen. Die +200 der Familien, die den höheren Betrag wählen
- Spenden aus dem Dorf. Firmen, Stiftungen, Pensionierte und Private geben in den einen Fonds, statt einzelne Plätze zu finanzieren
- Weiterwandernde Beiträge. Ab Jahr 3 wandert ein Teil des Beitrags in den Fonds – die Wirkung wandert zur nächsten Person
- Stamm-Topf und Capped Returns. Gaben aus dem Topf der Jugendlichen und gedeckelte Rückflüsse aus Lernunternehmen
Mittragen mit Geld
Den Fonds speisen
einmalig oder monatlich
Als Firma, Stiftung, Pensionierte:r oder Privatperson. Rund CHF 200/Monat gleichen den tieferen Betrag einer Familie aus oder du sponserst gleich einen Platz für ein Jahr.
Schreib uns →
Bewegung schenken
der grösste Hebel
Das Commons-Fundament (Vorlagen, Statuten, Schutzkonzept, Handbuch) und die Bewegungsarbeit zum starten neuer Standorte.
Schreib uns →
Was Geben hier besonders macht
- Du siehst, was du bewirkst – live. Statt eines Jahresberichts bekommst du Zugang zu den Pages der Jugendlichen und Einladungen zu Schatzhebung und Retreat. So siehst du Biografien wachsen.
- Dein Beitrag wandert weiter. Reift der Stamm, trägt er sich zunehmend selbst – ein wachsender Teil der gleichbleibenden Beiträge wandert in den Solidaritätsfonds und öffnet der Nächsten die Tür. Du pflanzt einen Baum, der weiter Früchte trägt.
- Du nimmst Druck aus dem ganzen System. Jede sichtbare Basecamp-Biografie zeigt vielen Familien, dass es auch anders geht. Du ermöglichst nicht nur Plätze, du stärkst eine Bewegung.
Dein Geld erreicht Menschen, nicht einen Apparat. Und weil der Betrieb auch ohne Förderung steht, bist du nie der Tropf, an dem alles hängt – die Richtung bestimmen die Jugendlichen.
Warum das Ganze
Die Arbeitswelt verändert sich schneller, als Lehrpläne folgen können, und künstliche Intelligenz übernimmt zuerst genau das, was bisher der Einstieg war: die einfachen Junior-Aufgaben, an denen junge Menschen Fuss fassten. Gleichzeitig leben wir in getrennten Welten: Schule hier, Arbeit dort, Jung und Alt kaum noch im selben Raum. Viele Jugendliche fragen sich zu Recht, welche Perspektive ihnen bleibt.
Das Basecamp ist eine Antwort darauf: ein Bildungs- und Karriereweg, der zur heutigen Zeit passt. Er führt Lernen und echte Arbeit wieder zusammen, und mit ihnen die Generationen. Junge Menschen schaffen echten Wert und üben genau das, was bleibt, wenn Maschinen das Einfache übernehmen: Probleme erkennen, Verantwortung tragen, mit Menschen etwas bewegen. Kein Aufbewahrungsort bis zum Erwachsensein, sondern ein Ort, an dem aus jungen Menschen Gestalter:innen werden.
Das ist gesellschaftlich relevant – auf mehreren Ebenen:
- Für junge Menschen: ein echter Fuss in der Tür, wenn klassische Einstiegsstellen wegbrechen – mit einem Portfolio aus echter Arbeit statt eines Zeugnisses und mit den menschlichen Fähigkeiten, die auch neben KI gefragt bleiben.
- Für Unternehmen und Berufsbildung: selbständige, unternehmerisch denkende junge Menschen, die gelernt haben, Wert zu schaffen – ein Nachwuchs gegen den Fachkräftemangel, der über Generationen hinweg arbeitet und einen frischen Blick auf eingefahrene Routinen mitbringt.
- Für Gesellschaft und Stiftungen: eine skalierbare Antwort auf entkoppelte Jugend, auf den KI-Umbruch der Karrierewege und auf zerfallende Gemeinschaft. Jede sichtbare Basecamp-Biografie macht Familien Mut, es ebenfalls zu wagen. Das entlastet ein ganzes System.
Ein Dorf allein genügt nicht. Es braucht viele Dörfer, für ganz viele Jugendliche. Wer mitträgt, baut an genau dem mit.
Was du mitträgst, bleibt nicht bei einem Ort: Aus einem Feuer werden viele. Weitere Basecamps entstehen dort, wo Jugendliche sie gründen.
Du möchtest mittragen mit Zeit, Können oder Geld? Oder selbst (als junger Mensch) dabei sein? Schreib uns an [email protected].
Für Stiftungen, Unternehmen und Berufsbildung zeigen wir gern im Detail, was ein Engagement konkret bewegt. Das vollständige Konzept ist offen einsehbar – Wirtschaft, Schutzkonzept und Wachstumsmodell inklusive.